Suchtprävention
Alkoholabhängigkeit ist mein Schwerpunkthema. Darüber hinaus werden in meinen Seminaren
auch Drogenabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit sowie das neue Thema der Mediensucht thematisiert.
Fabian kurz und knapp
Entdecke meine Geschichte – Ein Weg von der Sucht zur Selbsthilfe
Portrait eines trockenen Alkoholikers
Kennen Sie das Gefühl, wenn das Leben außer Kontrolle gerät? In einem Portrait von Teresa Stiens, veröffentlicht im Handelsblatt, spreche ich über meinen Lebensweg als trockener Alkoholiker. Ich berichte darin ungeschönt über meine Tiefpunkte und wie diese mich die Bedeutung von Unterstützung und ehrlicher Selbstreflexion gelehrt haben.
Ich erkläre darüber hinaus, wie meine Erfahrungen mir heute dabei helfen, anderen zu helfen, und wie ich Unternehmen und Organisationen unterstütze, mit Sucht am Arbeitsplatz umzugehen.
„Mein Name ist Fabian Weihrauch,
ich bin 40 Jahre alt und seit meinem 23. Lebensjahr trockener Alkoholiker.“
Ich bin kein ausgebildeter Therapeut, Psychologe oder Suchthelfer, sondern ein ehemaliger Alkoholabhängiger und multipler Drogennutzer gewesen. Seit meiner Therapie habe ich so viel gelernt zum Thema Sucht, dass ich meine persönlichen Erfahrungen und mein erworbenes Wissen weitergeben möchte, um anderen Menschen zu helfen.
In diesem spannenden Gespräch mit Adrian Hoffmann spreche ich offen über meine Erfahrungen mit Suchterkrankungen und die Bedeutung von Anerkennung. Es geht darum, wie wichtig es ist, als Betroffener wirklich "gesehen" zu werden und was das für den Weg aus der Sucht bedeutet. Wir sprechen über die Herausforderungen, die diese Krankheit mit sich bringt und wie jeder Schritt in ein gesundes Leben aussehen kann.
Warum meine Schulungen in Ihrem Unternehmen?
„Mein Ziel ist es über die Alkoholsucht zu informieren und über das Krankheitsbild aufzuklären sowie zum Nachdenken anzuregen...“
Meine Seminare
Die eigene Erfahrung zählt!
Alkoholsucht ist eine anerkannte Krankheit. Viele Betriebe in Deutschland wissen das nicht und handeln vielmals gegen geltendes Arbeitsrecht. Meine Aufgabe ist es die Wissenslücken dahingehend zu schließen. Ein weiterer wichtiger Punkt, den die Betriebe meistens nicht beachten ist die Führsorgepflicht des Arbeitgebers. Wird diese missachtet, kann es bei betrieblichen Unfällen zur Haftung für das Unternehmen oder sogar für die einzelne Führungskraft kommen.
Durch meine Erfahrung als Suchtkranker, gebe ich mein Wissen sowie meine Lebensgeschichte weiter. Mein Angebot umfasst Schulungen für Unternehmen und Institutionen, sowie Bildungseinrichtungen/Universitäten.
Des Weiteren helfe ich als Vermittler zwischen dem Arbeitgeber und der Arbeitnehmervertretung (Betriebsrat / Personalrat) bei der Entscheidungsfindung inwieweit eine Betriebsvereinbarung oder Dienstvereinbarung zum Thema Suchtmittelmissbrauch implementiert werden sollte. Auf Wunsch helfe ich gerne bei der Ausarbeitung dieser Vereinbarung.
Mit meiner Suchtprävention will ich verdeutlichen, wieso suchtkranke Menschen in bestimmten Situationen unangemessen oder irrational, aus Sicht der Führungskraft, reagieren. Das fällt leichter, wenn ich das Krankheitsbild verstehe. Daher geht in meinen Schulungen weniger um Gesprächsleitfäden als viel mehr den Krankheitsverlauf.
Für Führungskräfte in Ihrem Unternehmen kann es von maßgeblicher Wichtigkeit sein, die richtigen Entscheidungen im Umgang mit den betroffenen Angestellten zu treffen. Das angesprochene Arbeitsrecht sowie die Führsorgepflicht spielen hierbei eine große Rolle. Wie man Betroffenen hilft und wie sich die Führungskräfte und das Unternehmen richtig verhalten, will ich in meinen Seminaren vermitteln.
Referenzen
Leistungen, die Sie weiterbringen!
Seminare in folgenden Bereichen
Betriebsvereinbarungen
Bildungseinrichtungen
Unternehmen & Institutionen
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Meist gestellte Fragen
Fragen zu den Seminaren
Was ist der Nutzen des Seminars?
- Wie entwickeln SIe ein sensibles, konstruktives und angemessenes Führungsverhalten im Umgang mit Betroffenen in Ihrem Unternehmen?
- Was sind Ihre Möglichkeiten und Grenzen für Sie als Führungskraft gegenüber alkoholabhängigen Mitarbeitern?
- Was müssen Sie wissen, um die Denk- und Verhaltensweisen von Suchterkrankten verstehen zu können?
- Wie erkennen Sie charakteristische Verhaltensweisen und Symptome von Betroffenen?
- Wie gehen Sie sicher mit Betroffenen um?
Welche Themen beinhalten die Seminare?
- Infos zur Sucht
- Welchen persönlichen Bezug hat Fabian Weihrauch zur Thematik?
- Allgemeine Informationen zur Sucht
- Welche Arten der Sucht gibt es?
- Zahlen, Daten und Fakten
- Modell zur Entstehung der Alkoholkrankheit - Besonderheiten bei der Alkoholsucht
- Welche Kosten entstehen für Unternehmen und die Volkswirtschaft?
- Wie verläuft die Sucht und welche Phasen gibt es?
- Welche Therapie- und Nachsorgemöglichkeiten gibt es?
- Wie entstehen Rückfälle und wie können Rückfälle verhindert werden? - Umgang mit betroffenen Mitarbeitern
- Erkennungsmerkmale von Alkoholikern?
- Wie können Sie mit betroffenen Mitarbeitern und Kollegen umgehen?
- Wie können Sie Betroffenen helfen?
- Reaktionen im Akutfall / Reaktion bei Verdacht
- Konzept des konstruktiven Leidensdruck
- Ansprache der betroffenen Mitarbeitern
- Umgang bei einem Rückfall
- Erfahrungsaustausch der Teilnehmer - Arbeitsrecht und betriebliche Suchtprävention
- Stufen der betrieblichen Suchtprävention
- Wiedereingliederung von Betroffenen
- Abmahnung und Kündigung
- Interventionsketten / Stufenmodelle für Führungskräfte
Welche Kosten kommen auf Sie zu?
- Anfahrt (netto 50ct pro Kilometer)
- Übernachtungspauschale von netto 140€
- Der Tagessatz ist nach dem ersten Seminar frei von Ihnen bestimmbar, sollten wir uns dann einig werden, wird der von Ihnen bestimmte Tagessatz für Folgeseminare vertraglich fixiert.
Wie lange geht ein Seminar?
In vielen Unternehmen hat sich nach 6 Monaten ein Erfahrungsaustausch für die Führungskräfte etabliert, welcher in der Regel 4 Stunden an Zeit benötigt.
Bietet Fabian Weihrauch auch eine Therapie für Betroffene an?
79106 Freiburg im Breisgau
Telefon 0761 48 98 17 18 jan-yao [at] ehlers-freiburg [dot] de
Fragen zur Alkoholkrankheit
Wie sieht verantwortungsbewusster Alkoholgenuss aus?
Absehbar gesundheitsschädlich wird Alkohol für Frauen ab ca. 13 g reinem Alkohol am Tag und für Männer ab ca. 25 g reinem Alkohol am Tag.
Den reinen Alkoholgehalt in Gramm eines Getränks kann man mittels folgender Formel berechnen:Kennen Sie Ihre Grenze
Menge des Getränks in ml x (Volumenprozent/ 100) x 0,8
Die 0,8 am Ende stehen dabei für das spezifische Gewicht von Alkohol.
So wird beispielsweise der Alkoholgehalt von 40 ml Schnaps mit 38 Volumenprozent berechnet:
40 ml x (38/100) x 0,8 = 12,2 Gramm reiner Alkoholhttps://perola.eu/verantwortungsbewusster-umgang-mit-alkohol/
Der übermäßige Konsum von Alkohol kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen:
- Ein Rausch kann einen Schlaganfall oder Herzrhythmusstörungen auslösen, es sterben Millionen von Gehirnzellen und die Unfallgefahr ist deutlich erhöht.
- Alkohol löst oft Aggressivität und Gewalt gegenüber anderen Menschen aus.
- Menschen, die unter dem Einfluss von Alkohol stehen, werden häufiger Opfer von Straftaten.
- Selbstverletzungen, Verbrennungen und Erfrierungen können die Folge sein.
Der tägliche Konsum von Alkohol führt auch in kleinen Mengen zu einer Gewöhnung und kann zu einer Abhängigkeit werden. Trinken Sie nicht, wenn Sie leistungsfähig oder reaktionsschnell sein müssen, wenn Sie schwanger sind oder stillen oder Medikamente zu sich nehmen.
Auf der Arbeit, beim Sport oder im Straßenverkehr funktioniert Ihr Körper nur mit 0,0 Promille richtig.
Alkohol während der Schwangerschaft kann die Nerven und Organe des Kindes angreifen. Die Muttermilch hat etwa denselben Alkoholgehalt wie das Blut der Mutter.
Alkohol kann die Wirkung von Medikamenten beeinflussen und es kann zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen. Kinder und Jugendliche sollten gar keinen Alkohol trinken
Kinder und Jugendliche reagieren empfindlicher auf Alkohol als Erwachsene und sind daher einem höheren Risiko ausgesetzt. Eltern sollten Ihre Kinder informieren und klare Grenzen setzen. 1 1: https://www.aktionswoche-alkohol.de/rat-hilfe/tipps/10-regeln/
Wie verläuft eine Alkoholabhängigkeit?
- Vorphase
Wie die „Inkubationszeit“ einer Erkältung. Man ist krank, aber man merkt es noch nicht. Der Alkoholkonsum steigt über Jahre in einem für den Betroffenen und seinem Umfeld nicht wahrnehmbaren Umfang. Die Dauer der Vorphase kann sehr unterschiedlich sein, jedoch mindestens Jahre. - Anfangsphase
In dieser Phase merken die Betroffenen, dass die Menge und Häufigkeit Ihres Alkoholkonsum nicht mehr gesellschaftsfähig ist. Das heimliche Trinken beginnt. Dies ist ein schleichender Prozess, der vom Umfeld in der Regel nicht wahrgenommen wird. Der Betroffene beginnt seinen gesteigerten Alkoholkonsum vor sich selbst zu rechtfertigen. Auch hier ist die Dauer sehr unterschiedlich ausgeprägt, aber so wie in der Vorphase spricht man in der Regel von Jahren. - Kritische Phase
Der Alkoholkonsum des Betroffenen erreicht Mengen, die für ihn immer schwieriger zu verheimlichen sind (1 Flasche Korn sind keine Seltenheit). Die Fähigkeit kontrolliert zu trinken geht im Übergang von der Anfangsphase zur kritischen Phase verloren. Während man in der Vorphase und in der Anfangsphase von einem Alkoholproblem spricht, sprechen wir nun von der Alkoholabhängigkeit. Der Kontrollverlust ist das Merkmal der unheilbaren Erkrankung Alkoholabhängigkeit. Der Betroffene verändert mehr und mehr seine Persönlichkeit. Das Umfeld beginnt jetzt öfters einen übermäßigen Alkoholkonsum des Betroffenen wahrzunehmen. Das aufgebaute Kartenhaus aus Lügen und Geschichten des Betroffenen beginnt zusammenzufallen. Es wird für den Betroffenen immer schwieriger sein normales Leben aufrecht zu erhalten. - Chronische Phase
In der chronischen Phase kann der Betroffene seine Alkoholabhängigkeit nicht mehr verbergen. In der Regel geht der Jobverlust mit der sozialen Isolation einher. Die Betroffenen verheimlichen Ihren Konsum nicht mehr. Über diese Phase könnte man plakativ schreiben: Ist das Leben erstmal ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.
Welche Folgen kann eine Alkoholabhängigkeit haben?
- Bauchspeicheldrüsen- und Leberentzündungen, Leberzirrhose (Die Leber vernarbt und schrumpft, Lebergewebe wird durch Bindegewebe ersetzt)
- Krebs - Insbesondere können Mundhöhle, Rachen, Leber und die weibliche Brust betroffen sein
- Entzündungen, Geschwüre und Krebs in der Speiseröhre oder im Magen
- Erkrankungen von Herz- und Gefäßsystem, Bluthochdruck
- Blutarmut durch Folsäuremangel
- Potenzstörungen
- Immunstörungen
- Schäden am Nervensystem
- vorgeburtliche Schädigungen von Embryonen (Minderwuchs, geistige Behinderung oder Herzfehler) 1
- Depressive Störungen
- Angststörungen
- Persönlichkeitsstörungen (meist Borderline)
- Medikamentenmissbrauch 2
- Isolation, keine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
- Unzuverlässigkeit
- Sozialer Abstieg (Entfremdung von Freunden und Familie)
- Massive seelische Belastung für Familie und Freunde
- Kinder von Betroffenen entwickeln oft selbst kognitive oder psychische Auffälligkeiten
- Kinder von Betroffenen haben ein großes Risiko, später selbst zur Flasche zu greifen 3
2: https://www.therapie.de/psyche/info/index/diagnose/alkoholsucht/alkoholabhaengigkeit-und-folgeerkrankungen/
3: https://dassuchtportal.de/alkoholsucht/folgen/
Was können Symptome einer Alkoholkrankheit sein?
2: https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/psychische-krankheiten/alkoholsucht-alkoholabhaengigkeit-736931.html
Ab wann kann Alkoholkonsum gefährlich werden?
“Nach gängiger Auslegung des Begriffs Alkoholismus liegt ein Missbrauch vor, wenn die betreffende Person sich oder ihrer Umwelt durch überhöhten Alkoholkonsum Schaden zufügt.”https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_70473380/alkohol-konsum-ab-wann-ist-man-alkoholiker-.htmlAuf einen Missbrauch können eine ganze Reihe von Anzeichen hinweisen. Laut dem MDR können dazu folgende Kriterien gehören:
- Sie haben ein starkes Verlangen nach Alkohol.
- Sie haben die Kontrolle über Ihren Alkoholkonsum verloren.
- Sie haben eine Toleranz gegenüber der Wirkung von Alkohol aufgebaut.
- Sie vernachlässigen wegen dem Konsum Ihre Interessen.
- Sie konsumieren Alkohol auch nachdem Sie gesundheitliche, psychische oder soziale Folgen davongetragen haben.
- Sie erleben körperliche Entzugssyndrome bei Abstinenz oder Reduzierung der Alkoholmenge. 1
1: https://www.mdr.de/brisant/ratgeber/alkoholiker-test-gesicht-100.html#sprung1
Beiträge rund um Suchtverhalten
Der Einfluss des sozialen Umfelds
Soziales Umfeld Auf unsere Verhaltensweisen und Gewohnheiten hat das soziale Umfeld einen direkten Einfluss. Ein stabiles Umfeld kann das Risiko für einen erhöhten Alkoholkonsum deutlich verringern, da es eine gute Basis bildet, sich nicht von Problemen oder...
Sucht und Abhängigkeit
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Hoher Leistungs- und Erfolgsdruck, lange Arbeitszeiten und dauerhaft hohe Konzentrations- und Flexibilitätsanforderungen – nicht jeder Arbeitnehmer schafft es unter diesen Umständen mit Stress und Problemen langfristig auf gesunde Weise umzugehen. Von 100…
Alkohol – Wirkung und Folgen
Zahlen, Daten Fakten In Deutschland ist Alkoholkonsum durch seine Legalität und Tradition weit verbreitet und tief verankert. In der breiten Gesellschaft wird Alkohol, trotz der gesundheitlichen Risiken und etwa 200 Todesfällen am Tag durch riskanten Konsum,...
Schädliches Trinkverhalten
Ab wann ist Alkohol schädlich? Und was gilt als riskanter Konsum? Prinzipiell gilt: Alkohol ist ein Nervengift. Mit dem Konsum geht auch immer ein Risiko einher. Es gibt also keinen schadlosen Gebrauch von Alkohol. Von einem risikoarmen Konsum ist die Rede, wenn die...





